Als Technikfan mit einem Jahrzehnt Erfahrung im Testen von Gadgets war ich gespannt, was Apple mit den AirPods Pro 3 auf den Tisch legt. Nach dem Erfolg der Vorgänger versprechen die neuen In-Ears verbesserten Klang, stärkere Geräuschunterdrückung und innovative Features wie Herzfrequenzmessung. Doch hält das Update, was Apple verspricht? Ich habe die AirPods Pro 3 ausgiebig getestet – hier mein Eindruck.

Die AirPods Pro 3 kommen in der typischen, minimalistischen Apple-Verpackung, die jetzt komplett plastikfrei ist – ein Pluspunkt für Nachhaltigkeit. Das Design bleibt vertraut, aber kleine Anpassungen machen den Unterschied: Der Korpus ist leicht eingedreht, was für einen stabileren Sitz sorgt. Mit fünf Ohrstöpselgrößen (XXS bis L) und einer neuen Schaumstoffschicht in den Silikonaufsätzen passt sich der Sitz noch besser an verschiedene Ohrformen an. Selbst nach Stunden – sei es beim Sport oder im Büro – bleibt der Tragekomfort top, und die IP57-Zertifizierung macht sie staub- und wasserresistent.
Der Klang hat spürbar an Qualität gewonnen. Die AirPods Pro 3 liefern klare Höhen, kräftige Bässe und eine beeindruckende räumliche Klangbühne, besonders bei 3D-Audio mit dynamischer Kopferfassung. Songs wie „Breezeblocks“ von alt-J oder „Whitsand Bay“ von Metronomy klingen immersiv, fast wie live. Im Vergleich zu Konkurrenten wie den Sennheiser Momentum True Wireless 4 stehen sie leicht hinterher, wenn es um Detailgenauigkeit geht, punkten aber mit einem massentauglichen, mitreißenden Sound.

Die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) ist ein echtes Highlight. Apple spricht von bis zu doppelt so starker Geräuschreduktion im Vergleich zu den AirPods Pro 2 – und das merkt man. In lauten Umgebungen wie der U-Bahn oder einem Café filtert das ANC Umgebungsgeräusche nahezu komplett heraus. Der Transparenzmodus ist ebenfalls beeindruckend: Stimmen klingen so natürlich, dass man fast vergisst, Kopfhörer zu tragen.
Ein neues Feature ist der Herzfrequenzsensor, der mit Infrarotlicht und 256 Messungen pro Sekunde erstaunlich präzise Daten liefert, selbst bei intensiven Workouts. Die Integration in die Fitness-App von iOS macht das Tracking einfach, besonders für Nutzer ohne Apple Watch. Die versprochene Live-Übersetzungsfunktion fehlt jedoch in der EU zum Start, vermutlich aufgrund von Datenschutzbestimmungen – ein kleiner Dämpfer.

Die Akkulaufzeit ist ein weiterer Fortschritt. Apple verspricht bis zu 8 Stunden mit ANC, im Test hielt ich bei normaler Lautstärke sogar über 9 Stunden durch. Das Ladecase ermöglicht etwa drei volle Ladezyklen, was rund 25 Stunden Gesamtspielzeit ergibt. Schnellladen liefert nach 10 Minuten etwa 3,5 Stunden Musik. Das Case selbst wirkt allerdings etwas weniger hochwertig als beim Vorgänger, bleibt aber kompakt und unterstützt kabelloses Laden sowie einen neuen Touch-Bereich für einfaches Bluetooth-Pairing.
Ein Kritikpunkt: Die volle Funktionalität entfaltet sich nur im Apple-Ökosystem. Ohne iOS-Gerät fehlen Features wie der adaptive Equalizer oder die nahtlose Geräteintegration. Android-Nutzer sollten also Alternativen wie die Sony WF-1000XM5 in Betracht ziehen.
Fazit
Die AirPods Pro 3 sind ein gelungenes Update: Besserer Klang, überragendes ANC und der präzise Herzfrequenzsensor machen sie zu einem Allrounder für Apple-Nutzer. Mit einem Preis von 249 Euro sind sie zudem günstiger als die Vorgänger und bieten ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer bereits AirPods Pro 2 besitzt, muss abwägen, ob die neuen Features das Upgrade rechtfertigen. Für Neueinsteiger oder Nutzer älterer Modelle sind die AirPods Pro 3 jedoch eine klare Empfehlung – trotz des noch fehlenden Live-Übersetzungsfeatures in Europa. Apple liefert keine Revolution, aber eine starke Evolution, die im Alltag begeistert. Interessiert? Die AirPods Pro 3 könnt ihr hier kaufen: Apple AirPods 3 direkt bei Amazon*.
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